Wir stellen uns vor

Die Kindertagesstätte stellt sich vor

Der Träger der Kindertagesstätte „Waldgeister“ ist die Ortsgemeinde Pleisweiler-Oberhofen, vertreten durch den Ortsbürgermeister. Die Kita liegt zwischen den beiden Ortsteilen Pleisweiler und Oberhofen in ländlicher Umgebung. Die Kinder kommen aus der ca. 800 Einwohner zählenden Gemeinde Pleisweiler-Oberhofen und aus dem ca. 4 km entfernten Nachbarort Niederhorbach mit etwa 480 Einwohnern.

Die Kita bietet für 50 Kinder Platz. Davon sind 24 Plätze für die Ganztagsbetreuung und 12 Plätze für Kinder ab 2 Jahren vorgesehen. Für die Kinder aus Niederhorbach fährt zweimal täglich ein Bus zur Kita und zurück. Vormittags werden die Kinder in zwei Gruppen betreut.

Die Kinder der „Grashüpfergruppe“ sind 2-4 Jahre alt und werden zuerst in der „Nestgruppe“ eingewöhnt. Sie wechseln meist nach den Sommerferien in die Waldläuferguppe.  Die Grashüpfer haben einen Gruppenraum und einen Stillbeschäftigungsraum.

Die Kinder der „Waldläufergruppe“ sind im Alter von 3-6 Jahren. Ihnen stehen ein Gruppenraum und ein Atelier zu Verfügung. So haben die Kinder genügend Platz zum Freispiel und wir können auch alters- und entwicklungsentsprechende Aktivitäten anbieten.

Nachmittags spielen alle Kinder zusammen, denn auch die altersgemischte Gruppe bietet den Kindern eine Vielzahl von Erlebnissen im Umgang miteinander.

Das Team besteht aus sieben Erzieherinnen mit unterschiedlicher Stundenzahl und nach Möglichkeit zusätzlichen Praktikanten.

Eine französische Sprachvermittlerin arbeitet 10 Stunden in der Kinder-tagesstätte. Außerdem sind eine Reinigungskraft und eine Köchin beschäftigt.

Die Kita ist seit 1974 im ersten Stock des ehemaligen umgebauten Schulhauses untergebracht. Nach mehrmaliger Umgestaltung stellt sie sich nun räumlich folgendermaßen dar:

  • Personalraum/ Büro
  • Waschraum mit Toiletten, Dusche und Wickelmöglichkeit
  • Küche
  • zwei Gruppenräume mit Stillbeschäftigungsraum
  • Personalzimmer
  • Schlafraum

Die Kinder turnen in altersgetrennten Turngruppen in der Turnhalle unter der Kindertagesstätte.

Zum Außengelände gehört ein Hof, der jedoch nur von kleinen Gruppen genutzt werden kann. Außerdem gibt es einen naturnahen, von den Eltern mitgestalteten Spielplatz unterhalb der Kindertagesstätte.

Die Kita präsentiert sich in hellen, freundlichen Farben. Die hohen Gruppenräume gaben die Möglichkeit zum Einbau von zwei „Spielhäusern“ mit drei verschiedenen Ebenen. Unten befindet sich eine Puppenwohnung, in der Mitte eine Koje und oben ein Teppich zum Bauen. In den Spielhäusern haben die Kinder viele Möglichkeiten sich zurückzuziehen und ungestört zu spielen.

Zeit zur Eingewöhnung

Mit dem Eintritt in die Kita beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Ihr Kind und Sie. Ihr Kind erweitert seinen Lebensraum und für Sie als Eltern ergeben sich neue Perspektiven.

Ihr Kind kann

  • den Kreis der vertrauten Personen erweitern
  • Freunde finden und Spaß haben
  • beobachten und entdecken
  • verschiedene Materialien kennen lernen und nutzen
  • sich aktiv mit sich selbst, anderen Menschen und seiner Umwelt auseinandersetzen
  • seine Fähigkeiten entfalten und weiterentwickeln

Damit Ihrem Kind der Übergang aus der familiären Sicherheit in die Kita leichter fällt, ist uns die Eingewöhnungszeit besonders wichtig. Deshalb gestalten wir die Zeit des Miteinander-Vertraut-Werdens individuell in Anlehnung an das „Berliner Modell“ (siehe weiter unten).

Das Alter des Kindes muss hier besonders beachtet werden. Bei der Aufnahme von Zweijährigen ist eine gute Bindung an die neue Bezugsperson besonders wichtig. Erst wenn das Kind die Beziehung zu seiner Erzieherin als sicher empfindet, kann es sich mit Interesse seiner neuen Umwelt zuwenden. Auch das Erfahren einer respekt- und liebevollen Pflege und Versorgung festigt die Beziehung zur Erzieherin.

Kinder, die mit drei Jahren in die Kita kommen, haben im wesentlichen die gleichen Bedürfnisse und genießen deshalb die gleiche intensive Eingewöhnung. Oftmals können die Größeren schneller eine neue Beziehung aufbauen und brauchen weniger Zeit bis sie sich eingewöhnt haben.

Um den besonderen Anforderungen der Zwei- und Dreijährigen gerecht werden, betreuen wir sie in einer Kleinkindgruppe.

Der Gruppenraum ist entsprechend ausgestattet und ermöglicht den Kindern vielfältige Erfahrungen. Es gibt Rückzugsmöglichkeiten, Platz um den Bewegungsdrang auszuleben und auch, bei Bedarf, die Möglichkeit zum Schlafen.

Der Tagesablauf bietet dem Kind Strukturen zur Orientierung, aber auch genügend Zeit und Freiräume um seinen eigenen Rhythmus zu finden.

Das Erzieherteam hat sich intensiv mit der Aufnahme von Zweijährigen und ihren Bedürfnissen beschäftigt und auch eine Teamfortbildung zu diesem Thema besucht.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die durch die Eltern begleitete Zeit der Eingewöhnung eine sichere Basis für den Start in die neue Welt der Kita ist.

Nehmen Sie sich und geben Sie Ihrem Kind diese Zeit.

Eingewöhnungszeit, angelehnt an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“

Es ist wichtig, dass das Kind in der Eingewöhnungszeit immer von der gleichen Bezugsperson begleitet wird.

Die Eingewöhnungszeit gliedert sich in drei verschiedene Phasen.

  1. Die GRUNDPHASE

Diese Phase dauert etwa drei Tage. Das Kind kommt gemeinsam mit der Bezugsperson in die Kita, möglichst immer zur gleichen Zeit. Beide bleiben etwa eine Stunde und gehen dann gemeinsam wieder.

In diesen drei ersten Tagen sollte kein Trennungsversuch stattfinden. Die Bezugsperson sollte sich passiv verhalten und das Kind zu nichts drängen. Trotzdem sollte die Aufmerksamkeit auf das Kind gerichtet sein (nicht lesen, etc. ).

Am 4. Tag kann dann ein erster Trennungsversuch stattfinden: Nach einigen Minuten in der Gruppe verabschiedet sich die Bezugsperson vom Kind und verlässt den Raum, bleibt aber in der Kita.

Je nach Reaktion des Kindes

– wird die Bezugsperson von der Erzieherin zurückgeholt

oder

– die Trennung wird bis max. 30 Minuten ausgedehnt.

  1. Die STABILISIERUNGSPHASE

Wenn der Trennungsversuch am vorherigen Tag unproblematisch verlief, kann die Dauer der Trennung ausgedehnt werden. Die Bezugsperson bleibt aber in der Kita, um erreichbar zu sein.

Diese Phase dauert etwa 2 bis 3 Tage. Konnte sich das Kind nicht trennen, ist es nötig zur Grundphase zurückzukehren. (erneuter Trennungsversuch eventuell am 7. Tag)

  1. Die SCHLUSSPHASE

Die Bezugsperson hält sich nach der Verabschiedung nicht mehr in der Kita auf, ist aber jederzeit erreichbar, falls sie gebraucht wird. Diese Phase, und somit die Eingewöhnung, ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin voll akzeptiert und sich z. B. von ihr trösten lässt und in guter Stimmung spielt.

Das Kind sollte in der gesamten Eingewöhnungsphase die Kita nur halbtags besuchen.

Tagesablauf

Zwischen 7:30 und 8:30 Uhr kommen die Kinder nach und nach in die Kindertagesstätte. Mit dem Eintreffen des Busses, der die Kinder aus Niederhorbach bringt, füllen sich die Gruppen. Um 8:30 Uhr versammeln sich die Kinder der Waldläufergruppe in ihrem Gruppenzimmer zum Morgenkreis. Dort werden Gespräche geführt, gesungen und getanzt, Bilderbücher betrachtet und Geschichten vorgelesen. Jahreszeitliche Feste und Geburtstage werden auch in dieser Zeit gefeiert.

Danach können sich die Kinder entscheiden, ob sie die Zeit beim Freispiel verbringen oder an einem Angebot teilnehmen.

Beim Freispiel wählt jedes Kind seinen Spielpartner, das Material, die Dauer und den Spielinhalt selbst. Es kann sich auch alleine beschäftigen oder nur zusehen. Die Kinder lernen dabei Eigeninitiative und Selbstständigkeit zu entwickeln. Sie haben Gelegenheit ihre Erlebnisse in verschiedenen Spielformen zu verarbeiten oder ihrer Fantasie „freien Lauf“ zu lassen.

Dabei lernen sie natürlich auch Grenzen kennen und die notwendigen Regeln zu akzeptieren. Sie geraten in Konfliktsituationen und erfahren verschiedene Lösungsmöglichkeiten.

Die Erzieherin steht als Spielpartnerin zur Verfügung, setzt Impulse und bietet Angebote an. Außerdem kann sie in dieser Zeit die Kinder gut beobachten, individuell auf sie eingehen und sie entsprechend fördern.

Während der Zeit des Freispiels haben die Kinder die Möglichkeit am Esstisch in gemütlicher Runde zu frühstücken.

Immer mittwochs gestalten wir für alle Kinder einen gemeinsamen Sing- und Spielkreis. Dieser große altersgemischte Morgenkreis ist immer für alle ein besonderes Ereignis.

Der Vormittag der Grashüpfer verläuft etwas anders.

Sie kommen meist später und verbringen die erste Zeit mit dem Freispiel, oft auf dem Bauteppich oder in der Puppenecke. Um 9 Uhr gibt es ein gemeinsames Frühstück am Essplatz. Anschließend gehen sie wieder ins Freispiel. Natürlich bieten wir auch für sie altersentsprechende Aktivitäten an. Der Spielkreis findet in dieser Gruppe um 10:30 Uhr statt. Anschließend, etwa ab 11:00 Uhr, verbringen sie die Zeit bis zum Abholen (11:45 -12:00 Uhr) gemeinsam mit den anderen Kindern auf dem Spielplatz.

Die Ganztagskinder beider Gruppen treffen sich um 11:45 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit Begonnenes weiter zu führen oder frei zu spielen.

Ganztagsbetreuung

Die Kita bietet 24 Plätze für die Ganztagsbetreuung an, die an die Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigten gebunden ist (Kriterien für die Vergabe von Ganztagsplätzen können Sie auf Nachfrage einsehen).

Das Essen wird ab Sommer 2013 von einer Köchin täglich frisch zubereitet. So können wir eine ausgewogene und kindgerechte Ernährung anbieten. Das Mittagessen nehmen die Kinder mit einer Erzieherin ein. Dabei achten wir auf eine gemütliche Atmosphäre und gute Tischsitten. Selbstverständlich darf ein leckerer Nachtisch nicht fehlen.

Anschließend ruhen die Zwei- bis ca. 4,5 jährigen im Schlafraum. Jedes Kind hat sein eigenes Bett, indem meistens sein Kuscheltier wartet. Die Anderen ruhen still im Gruppenraum der Grashüpfergruppe. Sie liegen auf einer Liege mit einem kleinen Kissen und einer Decke. Steht der Wechsel Ihres Kindes vom Schlafraum in den Ruheraum an, werden wir mit Ihnen über den geeigneten Zeitpunkt sprechen.

Da die Kinder, die den ganzen Tag in der Kita verbringen, sehr vielen Sinnesreizen ausgesetzt sind, ist die Mittagsruhe sehr wichtig. Deshalb wir von 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr die Klingel abgestellt und wir bitten Sie, nur in Notfällen in dieser Zeit anzurufen.

Nach der Mittagsruhe gehen die Kinder, die nicht eingeschlafen sind, in den Gruppenraum der Waldläufergruppe. Dort treffen sich die Kinder für den Nachmittag in der altersgemischten Gruppe zum gemeinsamen Spiel. Die Kinder, die während der Mittagsruhe einschlafen, dürfen solange schlafen, wie sie möchten.

Ernährung in der Kindertagesstätte

Gesunde Ernährung ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung für die Entwicklung der Kinder. Sie liefert die, notwendige Energie, die ein Kind braucht, um sich aktiv im Alltag zu bewegen, zu spielen, körperlich und kognitiv zu entwickeln.

Mit dem Eintritt in die Kita sind nicht mehr nur noch die Eltern allein, sondern auch die Erzieherinnen für die gesunde Ernährung des Kindes verantwortlich. Deshalb sind eine enge Zusammenarbeit, sowie klare Regeln und Strukturen bezüglich der gesunden Ernährung des Kindes sehr wichtig.

Ausreichendes Trinken ist für den täglichen Nahrungsbedarf genauso wichtig. Für die Kinder steht in der Kita Wasser und ungesüßter Tee zur Verfügung. Limonaden, Nektar, Eistee und Fruchtsaftgetränke sind nicht zu empfehlen und deshalb auch nicht erwünscht.

In der Kita treffen sich die Kinder zur gemütlichen Frühstücksrunde am Esstisch. Ganztagskinder essen hier zu Mittag. Ab und zu essen wir alle zusammen (z.B. Geburtstag, Waldtage, Kochtage)

Darum sind auch für den Umgang mit Süßigkeiten in der Kita klare Regeln nötig, da
somit Streit und Neid unter den Kindern vermieden wird.

Bei uns gelten folgende Regeln:
keine Süßigkeiten

keine Kinderlebensmittel (z.B. Milchschnitte, Kinder Pingui, Paula Pudding,
Monte … )

Süßigkeiten sind bei besonderen Anlässen (z.B. Geburtstagsfeier) erlaubt

Alle Kinder, sowie die meisten Erwachsenen, mögen gerne Süßigkeiten und über
eine vernünftige Menge, die zu Hause verzehrt wird, freut sich dann jeder.